Schrempf REKORD Fenster

Ihr Ratgeber zum Thema:

Hannes Schrempf,
Geschäftsführer REKORD Fenster Melk

Fenster einbauen bei einer Sanierung

Fenstereinbau, Fensteraustausch, neue Fenster

Sie haben sich entschieden Ihre Fenster zu sanieren und die Montage steht an? Wir haben für Sie zusammengefasst, was Sie beim Planen des Fenstertauschs beachten sollten, welche Vorbereitungen Sie im Vorhinein treffen können und was sie während und nach der Montage wissen sollten.

Die Fenstermontage vorplanen

Die Basis einer gelungenen Fenstermontage ist ein richtiges Aufmaß und eine entsprechende Vorplanung.

  • Das Aufmaß ist der Fachbegriff für die Maße der Fenster. Um das Aufmaß zu erhalten, wird die Öffnung im Mauerwerk gemessen und die notwendige Montagefuge sowie die sogenannte Einbauluft berücksichtigt.

Fenster ausmessen vor der Sanierung

Das Ausmessen der Fenster erfordert vor allem bei einer Sanierung Fachwissen und Genauigkeit. Das Aufmaß muss anhand der alten Fenster genommen werden. Dabei gibt es einiges zu beachten, wie zum Beispiel unterschiedliche Fenstertiefen und verschiedene Rahmenprofile. Das Rahmenprofil ist der unbewegliche Teil des Fensters, der mit dem Mauerwerk verschraubt wird. Um Probleme zu vermeiden, empfehlen wir bei einem Fenstertausch die Fenster vom Montageprofi ausmessen zu lassen.

Übernimmt ein Monteur das Ausmessen haftet er für seine Arbeit. Er steht für etwaige Messfehler gerade. Sie tragen kein Risiko und können sich ruhigen Gewissens auf das Fachwissen des Montagepartners verlassen.

Fenstersanierung - richtiges Ausmessen

5 Punkte, die Sie vor dem Fenstertausch klären sollten

Soll ich die Fenster selbst einbauen oder die Montage einem Profi überlassen? Bereits der Ausbau der alten Fenster benötigt viel Geschick, um große Schäden an der Mauer zu vermeiden. Es braucht viel Erfahrung und das richtige Werkzeug für eine möglichst reibungslose Demontage.

Der Einbau von Fenstern in ein älteres Mauerwerk erfordert ebenfalls Erfahrung und Fachwissen. Die Laibung ist nicht an das neue Fenster angepasst. Der Untergrund muss entsprechend vorbereitet und Zwischenräume müssen verputzt werden. All das sind Tätigkeiten, die die Fertigkeiten eines Profis verlangen. Wie beim Ausmessen raten wir Ihnen beim Aus- und Einbau, sich an einen Profi zu wenden. Sie haben sich dazu entschieden, einen Montagepartner zu beauftragen? Die folgenden Punkte sollten Sie bei der Auswahl des Montageunternehmens und bei Planung des Fenstertauschs beachten:

  • 1. Bedenken Sie unterschiedliche Lieferzeiten der Fenster

    Manche Fenster haben längere Lieferzeiten als andere. Haustüren haben längere Lieferzeiten als Fenster. Stimmen Sie sich mit Ihrem Fensterlieferanten so ab, dass das Montageteam alles zur selben Zeit einbauen kann. Dadurch sparen Sie sich mehrmalige Anfahrtskosten.

  • 2. Klären Sie den Montagetermin und den zeitlichen Ablauf möglichst genau mit dem Montagepartner ab

    Eine genaue zeitliche Planung kann Missverständnissen vorbeugen und hilft dabei, für einen reibungslosen, effizienten Fenstereinbau zu sorgen.

  • 3. Stellen Sie sicher, dass alle benötigten Hilfsmittel verfügbar sind

    Wird ein Kran benötigt? Oder sonstige spezielle Werkzeuge? Klären Sie mit Ihrem Monteur ab, was für den Fenstereinbau gebraucht wird und wer dafür zuständig ist. Besprechen Sie auch mögliche Mehrkosten für Hilfsmittel bereits im Vorhinein.

  • 4. Klären Sie ab, wer die Entsorgung der alten Fenster übernimmt.

    Im Normalfall bietet der Monteur Demontage, Montage und Entsorgung an. Die Entsorgung ist dementsprechend ein Teil der Kostenschätzung. Wenn Sie möchten, können Sie in Abstimmung mit der Montagefirma die Entsorgung selbst übernehmen und sich somit die Kosten sparen. Dazu benötigen Sie ein Transportmittel und Sie müssen selbst Hand anlegen. Eine vergleichsweise geringe Kostenersparnis bedingt in diesem Fall einen hohen Aufwand.

  • 5. Halten Sie fest, wer für Schäden an bestehenden Bauelementen haftet und sie behebt.

    Von unseren Montagepartnern wissen wir, dass sie sorgsam mit Ihren Sachen umgehen. Alte Fenster sind jedoch fest im Mauerwerk montiert. Der Ausbau führt zwangsläufig dazu, dass die Laibung beschädigt wird. Klären Sie im Vorhinein ab, wer anschließend das Mauerwerk verputzt oder neu ausmalt. Diese Arbeiten sind üblicherweise nicht Teil des Fenstertauschs und werden extra verrechnet.

Fenstereinbau
  • Unter Laibung versteht man die Ansichtsflächen der Maueröffnung, in die das Fenster eingebaut wird.

Das sollten Sie für den Fenstereinbau vorbereiten

Mit dem Montageteam und mit dem Fensteranbieter ist alles abgeklärt und die Montage steht an. Was gibt’s jetzt noch zu tun? Die folgenden Punkte sollten Sie vorbereiten, um einen möglichst reibungslosen Einbau der Fenster zu gewährleisten:

  • Schaffen Sie eine Parkmöglichkeit möglichst nahe bei der Baustelle.
    Um schnell zu arbeiten, sollte das Montageteam kurze Wege vom Parkplatz zur Baustelle haben. Außerdem werden die Handwerker dankbar sein, denn die einzelnen Elemente sind zum Teil sehr schwer und unhandlich.
  • Achten Sie darauf, dass die Fenster frei zugänglich sind.
    Die Fensteröffnungen sollten nicht durch Möbel oder ähnliches verstellt sein, um dem Montagepartner ein möglichst schnelles Arbeiten zu ermöglichen.
  • Schaffen Sie ausreichend Abstellplätze für die Fenster.
    Um die Fenster und den Boden vor Schäden zu schützen, legen Sie am besten Vliese oder Folien aus.

Fenster richtig einbauen: Das sollten Sie beachten

Das wichtigste bei der Fenstermontage ist, dass die Fenster innen luftdicht und außen schlagregendicht eingebaut werden. Fenster können auf drei verschiedene Möglichkeiten in der Wand montiert werden:

  • In der Laibung (meist bei Ziegelmauerwerk)
  • Außen mit dem Mauerwerk bündig
  • Vor der Mauer in der Wärmedämmung

Besprechen Sie unbedingt mit der Montagefirma, wie die Fenster eingebaut werden.

Montagearten bei einer Sanierung

Was Sie nach dem Fenster Montieren wissen sollten

Eine gute Montagefirma hinterlässt die Baustelle sauber aufgeräumt. Bereits während des Fenstertausches wird mit Folien und Abdeckvliesen gearbeitet, um Schmutz zu verhindern. Nach der Montage wird die Baustelle mit einem Staubsauger gereinigt. Außerdem sollten die Schutzfolien gleich nach der Montage von den Fenstern entfernt werden, da diese nicht UV-beständig sind. Eine saubere Arbeit erkennen Sie auch daran, dass die Elemente bereits nach dem Einbau vorgereinigt wurden.

Hat der Montagepartner seine Arbeit abgeschlossen geht es an die Abnahme. Gehen Sie dazu mit dem Monteur alle Fenster durch. Achten Sie darauf, ob die Anschlussfugen sauber verarbeitet und in den Ecken dicht sind. Besprechen Sie eventuelle Mängel oder Schäden und notieren Sie diese in einem Abnahmeprotokoll. Das Protokoll wird abschließend von beiden Seiten unterschrieben.

Im Zuge dessen übergibt Ihnen der Montagepartner üblicherweise das Garantieheft, sowie die Pflege- und Wartungsanleitung. Sollten elektrische Bauteile wie Raffstores mit Motorbetrieb vorhanden sein, lassen Sie sich diese erklären und testen Sie, ob alles funktioniert.

An unseren Standorten vermitteln wir Ihnen gerne einen Montagepartner in Ihrer Nähe.

Fenstersanierung - was muss vorher beachtet werden

Hier geht’s zum Abnahmeprotokoll

Für den Abschluss-Check nach der Fenstermontage


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