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11.05.2026
Lesezeit: Ca. 7 Min.

Fenster sanieren – lohnt sich der Fenstertausch?

Auf den Punkt

Der Tausch alter Fenster lohnt sich vor allem dann, wenn deine Fenster älter als 25 Jahre sind oder einen Uw-Wert über 2,0 W/m²K haben. Der Energieaufwand für Herstellung und Einbau ist laut einer Studie des ift Rosenheim (März 2026, im Auftrag des VFF) bei Heizöl und Erdgas oft schon nach 2 bis 4 Jahren wieder eingespart, bei Wärmepumpen nach 6 bis 11 Jahren. Finanziell rechnet sich ein Tausch im Schnitt nach 10 bis 20 Jahren – bei stark sanierungsbedürftigen Fenstern und hohen Energiepreisen schneller. Mit modernen Kunststofffenstern (Uw ca. 0,73 W/m²K) sparst du bei 20 m² Fensterfläche rund 700 Liter Heizöl pro Jahr – das sind bei aktuellen Preisen rund 1.000 bis 1.200 € jährlich.

Dein Ratgeber zum Thema
Rekord Fenster | Hannes Aigner
Hannes Aigner
Geschäftsführer
REKORD Fenster Wolkersdorf, Getzersdorf & Lasberg

Hohe Heizkosten trotz moderner Heizung? Zugluft im Wohnzimmer? Kondenswasser an den Scheiben? Daran sind oft die alten Fenster schuld. Die Dichtungen sind hin, die Scheiben dämmen nicht mehr richtig – und du heizt zum Fenster raus.

Ein Fenstertausch dreht das um. Du holst dir dein warmes Daheim zurück und sparst Heizkosten. Wir zeigen dir, wann sich der Tausch wirklich auszahlt, wie viel du einsparst, wann sich die Investition rechnet – und was eine aktuelle Studie vom ift Rosenheim dazu sagt.

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Fenstertausch

Wie viel sparst du mit neuen Fenstern?

Wie viel du sparst, hängt vom Zustand deiner alten Fenster ab. Drei Fragen geben dir eine schnelle Einschätzung:

  • Hast du noch eine Einfachverglasung oder schon Wärmeschutzverglasung?
  • Sind die Dichtungen porös oder rissig?
  • Wie alt sind die Fenster ungefähr?

Faustregel: Je älter und je schlechter die Dämmwerte, desto mehr holst du mit einem Tausch raus. Mit einer umfassenden Sanierung sparst du bis zu 30 % Heizenergie (Quelle: klimaaktiv.at). Über die Jahre macht das mehrere tausend Euro aus.

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Was ist der Uw-Wert?

Der Uw-Wert sagt dir, wie viel Wärme durchs Fenster verloren geht. „U” steht für den Wärmedurchgang, „w” für „Window” (also: das ganze Fenster – Glas plus Rahmen). Je niedriger der Uw-Wert, desto besser dämmt das Fenster.

Den Wert findest du oft direkt am Fensterrahmen oder in den Unterlagen vom Hersteller.

FenstertypUw-Wert (W/m²K)Bewertung
Einfachverglasung (vor 1990)über 3,0Sofort handeln
Zweifachverglasung (90er–2000er)ca. 1,1 – 1,3Tausch prüfen
Dreifachverglasung (modern)ca. 0,7 – 0,9Top, kein Bedarf

Merksatz: Je höher der Uw-Wert, desto mehr Heizung heizt zum Fenster raus.

Praxisbeispiel: Was bringt ein Tausch nach 30 Jahren?

30 Jahre alte Fenster haben meist einen Uw-Wert zwischen 2,7 und 3,0 W/m²K. Moderne Kunststofffenster von REKORD liegen bei ca. 0,73 W/m²K – also rund viermal besser.

Bei 20 m² Fensterfläche sparst du rund 700 Liter Heizöl pro Jahr. Bei einem aktuellen österreichischen Heizölpreis von rund 1,40 bis 1,75 €/Liter (Stand April 2026) macht das rund 1.000 bis 1.200 € Heizkosten weniger – Jahr für Jahr.

Und das Klima profitiert mit: Der CO2-Ausstoß sinkt um ca. 1.800 kg pro Jahr.

Annahmen der Beispielrechnung: 20 m² Fensterfläche, Tausch von Uw 2,8 W/m²K auf 0,73 W/m²K, Heizöl als Energieträger, durchschnittliches österreichisches Klima. Heizölpreis: österreichischer Durchschnittspreis zwischen 1,40 und 1,75 €/Liter laut HeizOel24 / Arbeiterkammer Kärnten (Stand April 2026). Tatsächliche Ersparnis variiert nach Standort, Heizverhalten und Entwicklung der Energiepreise.

Wann lohnt sich der Fenstertausch wirklich?

Direkte Antwort: Sind deine Fenster älter als 25 Jahre oder haben sie einen Uw-Wert über 2,0 W/m²K, zahlt sich der Tausch aus. Hier die Kurzübersicht:

Zustand der FensterEmpfehlung
Unter 15 Jahre, Dichtungen gutKein Handlungsbedarf
15–25 Jahre, funktionieren nochPrüfung sinnvoll
Über 25 Jahre, Uw über 2,0 W/m²KTausch empfohlen
Zugluft, Kondenswasser oder WassereintrittSofort handeln

Heizkosten senken mit neuen Fenstern

Nach ein paar Jahren bauen Fenster ab. Die Dichtungen werden porös, das Fenster schließt nicht mehr richtig. Es zieht. Feuchtigkeit kommt rein. Die Heizkosten steigen.

Ein Tausch dreht das um: Neue Fenster dämmen besser, halten dicht und sparen Energie. Dazu kommt: Bei der Fenstertechnik hat sich viel getan. Heutige Fenster sind langlebiger, sicherer und komfortabler.

Tipp: Tauschst du sowieso die Fassade? Dann nimm die Fenster gleich mit. Beides in einem Aufwasch ist günstiger, als später noch einmal aufzureißen.

Weitere Gründe für den Tausch

Heizkosten sparen ist nicht der einzige Punkt. Neue Fenster bringen auch:

  • Smarte Extras: Insektenschutz, Sonnenschutz und Smart-Home-Anbindung
  • Besseres Raumklima: Keine kalten Ecken, keine Zugluft
  • Schallschutz: Mit Schallschutzverglasung bis zu 45 dB Schalldämmung – die Straße hörst du nur noch leise
  • Einbruchschutz: Aktuelle Sicherheitsstandards, höhere Widerstandsklassen wie RC 2 möglich
  • Optik: Frische Materialien und Farben
  • Komfort: Leichter zu reinigen, einfacher zu bedienen

Studie ift Rosenheim: So schnell rechnet sich der Tausch fürs Klima

Eine aktuelle Studie vom ift Rosenheim („Graue Energie und Graue Emissionen von Fenstern im Vergleich zum Einsparpotential”, März 2026, im Auftrag des Verbands Fenster + Fassade) bringt es auf den Punkt: Der Tausch alter Fenster rechnet sich beim Energieverbrauch und fürs Klima schon nach wenigen Jahren.

Die Studie hat untersucht, wie schnell der Energie- und CO2-Aufwand für Herstellung und Einbau neuer Fenster durch die Einsparungen im laufenden Betrieb wieder eingespart ist. Das Ergebnis ist eindeutig.

Die wichtigsten Zahlen

  • Energie wieder drin: ca. 2 bis 11 Jahre (je nach Heizsystem)
  • CO2 wieder drin: ca. 1 bis 5 Jahre

Im Detail nach Heizsystem:

HeizsystemEnergie wieder drin nachCO2 wieder drin nach
Erdgas oder Heizöl2 – 4 Jahre1 – 3 Jahre
Fernwärme4 – 7 Jahre2 – 3 Jahre
Wärmepumpe6 – 11 Jahre3 – 5 Jahre

Besonders viel holst du beim Tausch alter Einfachglas-Fenster raus: rund 270 bis 290 kWh Heizwärme pro m² Fensterfläche und Jahr. Über die typische Lebensdauer von 50 Jahren übersteigen die Einsparungen den Aufwand für Herstellung und Einbau um ein Vielfaches.

Wichtig zu wissen: Die Studie schaut sich gezielt sehr alte Fenster an – Einfachverglasung, Verbund- und Kastenfenster, ältere Isoliergläser. Sind deine Fenster schon moderner, lohnt sich ein vorzeitiger Tausch nicht. Die Faustregel von oben gilt: ab 25 Jahren oder einem Uw-Wert über 2,0 W/m²K wird’s interessant.

Quelle: ift Rosenheim / VFF, März 2026 – Bericht in Glas Fenster Fassade

Wann hat sich der Fenstertausch finanziell gerechnet?

Direkte Antwort: Bei stark sanierungsbedürftigen Fenstern oft schon nach 10 Jahren. Im Schnitt rechnet man mit 10 bis 20 Jahren – bei aktuell hohen Energiepreisen geht’s noch schneller.

Wenn du auf Heizöl heizt, rentiert sich der Tausch besonders schnell – bei aktuellen Preisen oft schon in 8 bis 12 Jahren.

Wenn du eine Wärmepumpe hast, dauert es länger, bis sich der Tausch finanziell rechnet – weil eine Wärmepumpe ohnehin effizient heizt und die Ersparnis pro Fenster in Euro geringer ausfällt. Der Komfortgewinn (keine Zugluft, keine kalten Fensterflächen) lohnt sich aber sofort.

Dazu kommen oft Förderungen für den Fenstertausch. Damit holst du das Geld noch schneller wieder rein.

Und: Weniger Heizung bedeutet weniger CO2. Der Umwelt tust du also auch was Gutes.

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Neue Fenster: Wie du richtig heizt und lüftest

Mit neuen Fenstern stellst du dein Heizverhalten am besten um. Die neuen Fenster halten viel besser dicht. Du brauchst weniger Heizung, um es warm zu haben – also: Heizleistung runter.

Auch beim Lüften ändert sich was. Bei alten Fenstern zieht konstant Luft durchs Haus. Das fällt jetzt weg. Lüfte stattdessen regelmäßig per Stoßlüftung: Fenster für 5 bis 10 Minuten weit aufmachen, durchziehen lassen, wieder zu. So tauschst du die Luft schnell aus, ohne die Wärme rauszulassen.

Faustregel: Im Winter 3–4× täglich stoßlüften. Im Sommer am besten morgens und abends, wenn’s kühl ist.

FAQ: Die häufigsten Fragen zum Fenstertausch

Ein Fenstertausch lohnt sich, wenn deine Fenster älter als 25 Jahre sind, der Uw-Wert über 2,0 W/m²K liegt, oder wenn du Zugluft, Kondenswasser oder undichte Stellen feststellst. Bei jüngeren, intakten Fenstern reicht meist eine Wartung.

Bei einem Tausch von alten Einfach- oder Zweifachverglasungen (Uw ca. 2,8 W/m²K) auf moderne Dreifachverglasungen (Uw ca. 0,73 W/m²K) sparst du bei 20 m² Fensterfläche rund 700 Liter Heizöl pro Jahr. Das sind bei aktuellen österreichischen Heizölpreisen rund 1.000 bis 1.200 € pro Jahr — abhängig vom Energiepreis und vom Heizsystem.

Laut einer Studie des ift Rosenheim (März 2026) ist der Energieaufwand für Herstellung und Einbau bei Heizöl- und Erdgasheizungen schon nach 2 bis 4 Jahren wieder eingespart, bei Fernwärme nach 4 bis 7 Jahren und bei Wärmepumpen nach 6 bis 11 Jahren. Beim CO₂ geht’s noch schneller: meist schon nach 1 bis 5 Jahren.

Bei stark sanierungsbedürftigen Fenstern und Heizöl als Energieträger oft schon nach 8 bis 12 Jahren. Im Schnitt rechnet man mit 10 bis 20 Jahren. Förderungen und steigende Energiepreise sorgen dafür, dass sich der Tausch noch schneller rechnet.

Ein guter Uw-Wert liegt unter 1,0 W/m²K. Moderne Dreifachverglasungen erreichen Werte zwischen 0,7 und 0,9 W/m²K. REKORD Kunststofffenster mit dem PRO-Profil liegen bei ca. 0,73 W/m²K.

Ja, wenn beides ohnehin ansteht. Fenstertausch und Fassadensanierung in einem Schritt sind günstiger und sauberer ausgeführt als zwei getrennte Maßnahmen — und du vermeidest Stellen am Übergang, an denen später Wärme entweichen könnte.

Die typische Lebensdauer moderner Fenster liegt bei rund 50 Jahren. REKORD gibt auf seine Fenster 20 Jahre Garantie.

Förderungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Die meisten Bundesländer bieten Zuschüsse oder Pauschalbeträge für Sanierungen, die Energie sparen. Details zu allen neun Bundesländern findest du in unserem aktuellen Förderungs-Ratgeber.

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Quellen

  • ift Rosenheim / Verband Fenster + Fassade (März 2026): Studie „Graue Energie und Graue Emissionen von Fenstern im Vergleich zum Einsparpotential”. Pressebericht: Bericht in Glas Fenster Fassade.
  • klimaaktiv.at, Bundesministerium für Klimaschutz (2023): Factsheet „Fenstereinbau/Fenstertausch im Rahmen einer Sanierung – Private Haushalte”. Direkt zum PDF.
  • HeizOel24 / Arbeiterkammer Kärnten (Stand April 2026): Marktbeobachtung Heizölpreise Österreich. HeizOel24 Österreich.

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