
Auf einen Blick
Insektenschutz fürs Fenster gibt es in fünf Varianten: Spannrahmen, integrierte Rollos, Drehrahmen, Schieberahmen und Plissees. Die Preise liegen zwischen ab ca. 70 € und 200 € pro Quadratmeter. Dazu kommen ab ca. 35–90 € Montage pro Stück.
Spannrahmen sind die einfachste Lösung zum Nachrüsten. Integrierte Rollos sind teurer, dafür langlebig und unsichtbar verbaut. Wer Heuschnupfen hat, braucht zusätzlich ein engmaschigeres Pollenschutzgitter. Stand April 2026.
Sommer, Fenster auf, frische Luft – und keine Gelsen im Schlafzimmer. Das geht. Mit dem richtigen Insektenschutzgitter.
Welches System zu dir passt, hängt vom Fenster ab, vom Budget und davon, wie oft du es nutzt. Hier kriegst du alle Arten im Vergleich, was sie kosten und woran du Qualität erkennst. Plus: was Allergiker zusätzlich brauchen.
Welche Insektenschutz-Arten gibt es?
Insektenschutz ist nicht gleich Insektenschutz. Je nach Fenster, Nutzung und Budget passt etwas anderes. Die fünf gängigsten Lösungen im Direktvergleich:
| Insektenschutz-Art | Wofür geeignet? | Preis (Richtwert) | Lebensdauer | Nachrüstbar? |
| Spannrahmen | Fenster (Drehkipp, Standard) | ab ca. 70–110 €/m² | 5–10 Jahre | Ja, sehr einfach |
| Integriertes Rollo | Fenster mit Sonnenschutzkasten | ab ca. 150–200 €/m² | 15–20 Jahre | Nur eingeschränkt |
| Plissee | Fenster & Türen, schmale Öffnungen | ab ca. 120–180 €/m² | 10–15 Jahre | Bedingt |
| Drehrahmen-Tür | Balkon- & Terrassentüren | ab ca. 150–220 €/m² | 10–15 Jahre | Ja |
| Schieberahmen-Tür | Große Tür-Flächen, Hebeschiebetüren | ab ca. 180–260 €/m² | 10–15 Jahre | Ja |
Kurz gesagt: Spannrahmen sind günstig und flexibel – ideal zum Nachrüsten. Integrierte Rollos sind teurer, dafür langlebig und unsichtbar. Erste Wahl bei Neubau oder Sanierung.
Wie erkennst du einen guten Insektenschutz? –
6 Qualitätsmerkmale
Ein billiges Fliegengitter aus dem Baumarkt reißt schnell, klemmt nicht richtig und hinterlässt Klebereste. Ein g’scheites Insektenschutzgitter hält 10 Jahre und länger. Achte auf diese sechs Punkte:
- Maßgefertigt: Das Gitter passt millimetergenau in die Fenster- oder Türöffnung. Keine Spalten. Keine Lücken.
- Engmaschiges Gewebe: Standard-Maschenweite liegt bei 1,2 × 1,2 mm. Für Pollen brauchst du ein engmaschigeres Gewebe – mehr dazu unten.
- Stabiler Rahmen: Aluminium hält länger als Kunststoff und verzieht sich nicht in der Hitze.
- Durchsichtiges Gewebe: Du willst nach draußen schauen können. Hochwertiges Gewebe ist fast unsichtbar.
- Tauschbares Gewebe: Bei guten Systemen tauschst du nur das defekte Gewebe – nicht den ganzen Rahmen. Spart Geld und Material.
- Saubere Montage: Keine Klebestreifen. Keine Klettverschlüsse. Hochwertige Spannrahmen werden geklemmt, integrierte Systeme sauber im Rahmen verbaut.
Insektenschutz für Fenster: 3 Varianten im Detail
1. Spannrahmen – die unkomplizierte Lösung
Der Spannrahmen ist der Klassiker: ein leichter Aluminium-Rahmen mit eingespanntem Gewebe. Er wird von außen in den Fensterrahmen geklemmt. Keine Bohrungen. Keine Schrauben. Keine Kleberückstände.
- Geeignet für: Standard-Drehkippfenster ohne Sonnenschutz davor.
- Vorteile: Günstig, einfach nachzurüsten, im Winter abnehmbar und einlagerbar.
- Nachteile: Sichtbar von außen, weniger stabil bei großen Flächen.
- Preis: ab ca. 70–110 €/m² je nach Größe und Gewebequalität.

2. Integriertes Insektenschutz-Rollo — transparent und langlebig
Das Rollo sitzt in einem schmalen Kasten am Fensterrahmen – meist gleich oben, oft kombiniert mit dem Sonnenschutz. Brauchst du es, ziehst du es runter. Brauchst du es nicht, ist es nicht zu sehen.
- Geeignet für: Neubau, Sanierung mit neuen Fenstern, Fenster mit kombiniertem Sonnenschutz.
- Vorteile: Unsichtbar in der Parkposition. Sehr langlebig. Schützt das Gewebe im Winter automatisch.
- Nachteile: Teurer in der Anschaffung. Beim Nachrüsten oft nur eingeschränkt möglich.
- Preis: ab ca. 150–200 €/m².

3. Plissee — flexibel und platzsparend
Das Plissee funktioniert wie eine Harmonika: Du ziehst es seitlich aus, wenn du es brauchst – und schiebst es zusammen, wenn nicht. In jeder Stellung fixierbar.
- Geeignet für: Schmale, hohe Fenster. Auch für Dachflächenfenster verfügbar.
- Vorteile: Stufenlos verstellbar, kompakt, nur bei Bedarf sichtbar.
- Nachteile: Etwas anfälliger als Spannrahmen, regelmäßige Pflege wichtig.
- Preis: ab ca. 120–180 €/m².

Insektenschutz für Türen: 3 Varianten im Detail
Bei Balkon- und Terrassentüren brauchst du einen Insektenschutz, der häufiges Öffnen aushält. Drei Systeme haben sich bewährt:
1. Drehrahmen-Tür
Funktioniert wie eine zweite Tür mit Insektenschutzgewebe – nach außen aufschwingend. Mit Magnetverschluss schließt sie automatisch.
- Geeignet für: Standard-Balkontüren bis ca. 100 cm Breite.
- Vorteile: Komfortabel beim Durchgehen, robust, einfache Bedienung.
- Preis: ab ca. 150–220 €/m²

2. Schieberahmen-Tür
Der Insektenschutz läuft seitlich in einer Schiene – ideal für breite Hebeschiebetüren oder große Terrassenausgänge.
- Geeignet für: Hebeschiebetüren, Parallelschiebetüren, breite Öffnungen.
- Vorteile: Auch für sehr große Flächen einsetzbar, läuft leicht und leise.
- Preis: ab ca. 180–260 €/m²

3. Plissee-Tür
Wie das Fenster-Plissee, nur größer. Lässt sich seitlich zusammenraffen und auf jede gewünschte Breite ausziehen.
- Geeignet für: Türen, bei denen du die Breite des Insektenschutzes flexibel einstellen willst.
- Vorteile: Sehr platzsparend in der Parkposition, stufenlos einstellbar.
- Preis: ab ca. 160–220 €/m²

Pollenschutz: Was Allergiker zusätzlich brauchen
Ein normales Fliegengitter hält Insekten draußen – Pollen aber nicht. Die Maschen sind viel zu grob. Wer unter Heuschnupfen leidet, braucht ein spezielles Pollenschutzgitter.
Wie funktioniert Pollenschutzgewebe?
Die Maschen sind deutlich enger als bei einem normalen Insektenschutz. Hochwertige Pollenschutzgitter halten je nach Hersteller bis zu 99 % der Birken- und Gräserpollen ab. Das Gewebe bleibt trotzdem luft- und lichtdurchlässig. Du sitzt also nicht im Dunkeln.
Wann lohnt sich ein Pollenschutzgitter?
- Bei diagnostizierter Pollenallergie: Du kämpfst im Frühjahr regelmäßig mit verstopfter Nase und tränenden Augen.
- In pollenreichen Lagen: Stadtnähe mit Birken, Hasel, Erle oder ländliche Gebiete mit Gräsern und Beifuß.
- Im Schlafzimmer: Damit du nachts durchschlafen kannst, ohne dass die Pollenbelastung in der Wohnung steigt.
Tipp: Pollenschutzgitter gibt es als Spannrahmen oder als integrierte Lösung. Du kombinierst Insektenschutz und Pollenschutz in einem System.

Was kostet Insektenschutz vom Fensterbauer? – Praxisbeispiel
Die Kosten hängen von der Anzahl der Fenster ab, von der Art des Schutzes und der Montage. Pauschal antworten geht nicht. Konkret schon:
Praxisbeispiel: Einfamilienhaus mit 10 Fenstern und 2 Türen
Annahme: Fenster mit durchschnittlich 1,5 m² Fläche, Spannrahmen für Fenster, Drehrahmen für Türen.
| Position | Anzahl | Preis pro Stück | Gesamtpreis |
| Spannrahmen Fenster (1,5 m²) | 10 | ab ca. ca. 130 € | 1.300 € |
| Drehrahmen-Tür (2 m²) | 2 | ab ca. ca. 350 € | 700 € |
| Montage (Pauschale pro Stück) | 12 | ab ca. ca. 50 € | 600 € |
| Gesamt (Richtwert, brutto) | — | — | ca. 2.600 € |
Wer ohnehin neue Fenster bestellt, plant den Insektenschutz gleich mit ein. Spart Montagekosten und einen extra Termin. Beim Nachrüsten zahlst du pro Stück mehr – wegen der zusätzlichen Anfahrt.
Insektenschutz nachrüsten: So gehst du vor
Du hast bereits Fenster, willst aber nachträglich Insektenschutz dazu? Geht. Aber nicht jede Variante passt überall.
Was beim Nachrüsten möglich ist
- Spannrahmen: An fast jedem Fenster nachrüstbar. Geklemmt, nicht gebohrt. Keine Kleberreste.
- Plissees: Bedingt nachrüstbar. Brauchen genug Platz im Fensterfalz.
- Integrierte Rollos: Nur möglich, wenn der Sonnenschutzkasten Platz lässt. Im Zweifel: bei Neuanschaffung mitplanen.
Worauf du beim Nachrüsten achten musst
Ein vorhandener Sonnenschutz – etwa ein Raffstore – kann den Einbau erschweren. Die Führungsschiene muss genug Platz für das Insektenschutzgitter lassen. Im Zweifel klärst du das vorher mit deinem Berater. Sonst zahlst du am Ende doppelt: einmal für den Schutz, einmal für den Umbau.
REKORD-Tipp: Bei neuen Fenstern oder einer Sanierung den Insektenschutz gleich mitbestellen. Spart Geld, Aufwand und sieht besser aus.

Kann man Fliegengitter einfach einsetzen?
Ja, die meisten Fliegengitter können tatsächlich einfach und ohne großen Aufwand montiert werden. Gerade Spannrahmen oder Klemmrahmen können leicht von außen in den Fensterrahmen eingesetzt werden, ohne dass Schrauben oder Bohren erforderlich sind. Du kannst das Gitter aber auch mit Montagewinkeln und ein paar wenigen Schrauben anbringen. Suchst du nach einer maßgefertigten Lösung, sollte die Montage allerdings professionell erfolgen, um eine perfekte Passform zu gewährleisten.

Pflege & Wartung: So halten Fliegengitter länger
Ein gepflegter Insektenschutz hält locker 10 Jahre. Ohne Pflege verdreckt das Gewebe, wird brüchig und reißt früher als nötig. Die Pflege ist einfach:
- Regelmäßig abwischen: Mikrofasertuch, lauwarmes Wasser, ein Spritzer mildes Spülmittel. Keine scharfen Reiniger.
- Spannrahmen aushängen: Im Frühjahr und Herbst gründlich reinigen – am besten mit Gartenschlauch oder in der Dusche.
- Im Winter abnehmen: Spannrahmen aushängen und im Keller einlagern. Schont das Gewebe und verlängert die Lebensdauer.
- Gewebe prüfen: Einmal im Jahr auf Risse und Löcher kontrollieren. Defektes Gewebe lässt sich bei guten Systemen einzeln tauschen.
Was ist besser als ein Fliegengitter?
Direkte Antwort: Nichts schlägt ein g’scheites Insektenschutzgitter am Fenster oder an der Tür. Elektronische Fallen, Duftstoffe oder Pflanzen wie Lavendel können unterstützen – ein dichtes Gewebe ersetzen sie nicht.
Was es gibt: die bessere Variante des Fliegengitters – das integrierte Insektenschutz-System. Direkt im Fenster- oder Türrahmen verbaut. Langlebig, unauffällig, oft mit Sonnenschutz und Pollenschutz kombinierbar. Bei neuen Fenstern: gleich mitplanen.
Für Allergiker führt am Pollenschutzgewebe kein Weg vorbei – das ist die einzige Lösung, die wirklich vor feinen Pollen schützt.
Häufige Fragen (FAQs)
Ein Spannrahmen-Fliegengitter kostet rund 70–110 € pro Quadratmeter. Integrierte Insektenschutzsysteme liegen bei 150–200 €/m². Für die Montage kommen 35–90 € pro Stück dazu. Ein Einfamilienhaus mit 10 Fenstern und 2 Balkontüren kostet komplett ca. 2.500–3.000 €.
Ja, Spannrahmen und Klemmrahmen kannst du selbst einsetzen – ohne Bohren, ohne Schrauben. Du klemmst sie von außen in den Fensterrahmen. Bei integrierten oder maßgefertigten Systemen übernehmen wir die Montage selbst. Damit Passform und Dichtigkeit stimmen.
Nein. Ein Standard-Insektenschutz hat eine Maschenweite von etwa 1,2 × 1,2 mm – grob genug für die meisten Pollen. Allergiker brauchen ein spezielles Pollenschutzgitter mit deutlich engerer Maschenweite. Hochwertige Pollenschutzgitter halten bis zu 99 % der Pollen draußen.
Ein Spannrahmen vom Fachbetrieb hält 5–10 Jahre, integrierte Systeme 15–20 Jahre. Voraussetzung: regelmäßige Pflege und ein hochwertiges Gewebe. Am besten Aluminiumrahmen mit Fiberglas- oder Edelstahlgewebe.
Ja. Viele moderne Systeme kombinieren Insektenschutz und Sonnenschutz im selben Kasten. Wichtig: gemeinsam planen, damit die Führungsschienen Platz lassen. Beim Nachrüsten kann ein vorhandener Raffstore die Montage einschränken – das klärst du vorher mit deinem Berater.
Wenn Hund oder Katze gerne ans Fenster gehen, brauchst du ein verstärktes, kratzfestes Gewebe. Meist Edelstahl oder besonders robustes Fiberglas mit Pet-Screen-Bezeichnung. Standard-Gewebe reißt unter Krallen schnell ein.
Spannrahmen sind ideal für Mietwohnungen. Sie werden ohne Bohren und Kleben in den Fensterrahmen geklemmt. Beim Auszug nimmst du sie einfach mit. Für integrierte Systeme brauchst du die Zustimmung des Vermieters.
Im Idealfall im Winter oder Frühjahr – also vor der Saison. Im Sommer sind die Lieferzeiten oft länger, weil viele Kunden gleichzeitig bestellen. Wer früh dran ist, hat den Schutz pünktlich zur ersten Mücke.
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