Sanierungscheck: Hilfreiche Informationen & Tipps

Förderungsansuchen für die thermische Sanierung

Förderung zum Haus Sanieren mit REKORD

Als Sanierer eines Hauses müssen Sie sich oftmals damit auseinandersetzen, dass ein Großteil der Energie als Wärmeverlust über Außenwände, Fenster, oberste Geschoss- und Kellerdecken unnötig verloren geht. Besonders Gebäude, die zwischen 1945 und 1980 gebaut wurden, weisen im Jahr 2019 oftmals eine miserable Energiebilanz auf. Durch richtige Dämmung und neue Fenster können diese Verluste minimiert werden und die Ausgaben für Heizen und Kühlen sinken um bis zu 80 %. Daher ist eine thermische Sanierung meist die beste Lösung, und damit einhergehend auch der Austausch der Fenster. Da die thermische Sanierung viele Faktoren beinhaltet und kostenintensiv ausfallen kann, sind Fördermöglichkeiten ein großes Thema für Sanierer.

Bereits am Anfang des Förderungsprozesses ergeben sich jedoch schon viele Fragen:

  • Welche Fördermöglichkeiten gibt es?
  • Wo kann ich ansuchen?
  • Welche Formulare müssen ausgefüllt werden?
  • Was wird überhaupt gefördert?
  • Wer bekommt eine Förderung?

Dies sind Fragen, mit denen man sich – auch wenn man bereits einen Hausbau hinter sich hat – nie befassen musste, bis eine Sanierung ansteht. Da kann man sich als Sanierer schnell etwas verloren vorkommen. Wer sich in Bezug auf Fördermöglichkeiten gut informiert, kann aber bares Geld sparen.

Hier kommen wir ins Spiel: Bei Haus, Sanierung, Förderung kennen wir uns bestens aus und haben in unserem Ratgeber-Blog den Ist-Stand zu Fördermöglichkeiten im Bundesland Tirol zusammengefasst.

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Der Förderansuchende muss entweder Eigentümer des Objektes, Bauberechtigter des Grundstückes oder Mieter der zu fördernden Wohnung sein. Der Bewohner des Objektes muss seinen Hauptwohnsitz im zu fördernden Bauvorhaben haben, das heißt eine ganzjährige, regelmäßige Benutzung muss gegeben sein. Die geförderte Wohnung muss also über den Förderungszeitraum (bei Einmalzuschüssen 10 Jahre, bei Annuitätenzuschüssen bis max. 12 Jahre) im Sinne der Förderungsbestimmungen ordnungsgemäß benutzt werden, andernfalls ist der Einmalzuschuss (EZ) zurückzuzahlen bzw. wird der Annuitätenzuschuss (AZ) eingestellt.

Was wird gefördert?

Generell wird die Sanierung folgender Bereiche gefördert:

  • Heizungen

  • Heizungsverteilung

  • Erweiterungen

  • Oberste Geschoßdecken

  • Fenster

  • Rollläden, Raffstores, Sonnenschutz, Senkrechtmarkisen

  • Haustüren

  • Wohnungseingangstüren

  • Dächer mit und ohne Dämmung

  • Solaranlagen

  • Außenwände

  • Kellerdecken

Die förderbaren Kosten müssen dabei eine Höhe von mind. € 1.000,- betragen. Auch Obergrenzen gibt es bei der Förderung: bei Eigentümern liegt diese bei € 750,-/m2 förderbarer Nutzfläche, bei Mietern bei € 23.000,-.

Welche Arten von Förderung gibt es?

Einerseits gibt es bei Finanzierungen der Sanierung mit Bankkredit den Annuitätenzuschuss (um diesen kann auch mithilfe des Formulars GSGD-Wo/E-30 angesucht werden). Die Mindest- Laufzeit des Bankkredits muss für die Förderung 10 Jahre betragen. Die Basisförderung beträgt 25 % der Anfangsbelastung des Kredits. Der AZ wird auf Basis des Sollzinssatzes zum Zeitpunkt der Antragstellung berechnet, halbjährlich ausbezahlt und auf die Dauer von maximal 12 Jahren gewährt.

Andererseits besteht im Falle einer Finanzierung mit Eigenmitteln die Möglichkeit der Förderung durch den Einmalzuschuss (EZ). Die Basisförderung beträgt hier 15 % der förderbaren Gesamtbaukosten. Die Höhe der Förderung richtet sich nach der tatsächlichen Wohnungs- und Haushaltsgröße, wobei entsprechend der Anzahl der im künftigen Haushalt lebenden Personen (Förderungswerber und nahe  tehende Personen) höchstens die förderbare Nutzfläche zugrunde gelegt wird. Nähere Informationen finden Sie hier. (Original-PDF Land Tirol)

Wie können Sie um eine Förderung ansuchen?

Das Ansuchen um eine Förderung lässt sich in einige wenige Punkte unterteilen:

1. Sanierung

Im ersten Schritt wird die Sanierung finanziert und durchgeführt.

2. Endabrechnung

Danach werden die Rechnungen von Ihnen beglichen und die Zahlungsbestätigungen eingeholt.

3. Ausfüllen der Formulare unter Angabe aller Informationen

Dann füllen Sie das Formular „Wohnhaussanierung-Ansuchen“ (Link zum Download) aus. Darin muss angegeben werden, ob Sie die Sanierung selbst oder per Kredit finanziert haben. Weitere Angaben sind: Wer ist der Förderungswerber (Sie), Angaben zum Haus (u. a. Größe, Bewohner, ob Ein- oder Zweifamilienhaus, welche Sanierungsmaßnahmen getätigt wurden) sowie die Dokumentation der Rechnungen und Zahlungsbestätigungen. Bei einer Kreditfinanzierung muss auch die Kreditzusage des Kreditgebers (Bank) beigelegt werden.

4. Antragstellung

Schicken Sie das Ansuchen mit den Rechnungen und Zahlungsbestätigungen an Ihre Gemeinde (auch per E-Mail möglich), die auch einen Teil des Ansuchens ausfüllen muss.

5. Einreichung an die Bezirkshauptmannschaft (Tirol)

Nach der Bestätigung durch die Gemeinde schicken Sie alle Unterlagen gesammelt postalisch an die Bezirkshauptmannschaft.

Welche Dokumente müssen eingereicht werden?

Kurz zusammengefasst müssen folgende Unterlagen eingereicht werden:

  • Das Wohnhaussanierung-Ansuchen
  • Im Falle einer Kreditfinanzierung: die Kreditzusage durch den Kreditgeber (Bank)
  • Alle Rechnungen
  • Alle Zahlungsbelege

Wie unterstützen wir Sie beim Förderansuchen?

Wir lassen Sie nicht allein, sondern stehen Ihnen mit unserer Erfahrung und Expertise auch im aufwendigen Förderprozess (bei Montagen und Sanierung von Fenstern, Rollläden, Raffstores, Sonnenschutz und Senkrechtmarkisen) zur Seite.

Wir erledigen für Sie alle Formalitäten und Behördengänge, Sie brauchen uns nur die relevanten Angaben für das Wohnhaussanierung-Ansuchen (siehe oben) zur Verfügung stellen. Wir füllen mit Ihnen gemeinsam das Ansuchen aus, legen die Rechnungen und Zahlungsbestätigungen bei, schicken die Unterlagen gesammelt an die Gemeinde und dann an die Bezirkshauptmannschaft. Die Auskunft über die Höhe der Förderung geht dann von der Bezirkshauptmannschaft direkt an Sie.

Wichtige Informationen zum Download

Kreditzusage

Zur Finanzierung des zu fördernden Wohnbauvorhabens zur Vorlage bei der zuständigen Förderungsstelle des Landes

Wohnhaussanierung-Ansuchen

Keine Sorge – nach dem Förderprozess steht gemütlichem Wohnen nichts mehr im Wege!

Nun haben Sie die wichtigsten Eckpunkte für ein Förderansuchen erhalten und sehen: Eigentlich sind es nur wenige Punkte, die Sie beachten müssen. Sie wissen, welche Faktoren wichtig sind und können dem Förderprozess – und somit der gesamten Sanierung – entspannter entgegensehen.

Sie haben noch weitere Fragen?

Gerne würden wir Sie auch über unseren Ratgeber hinaus bei Ihren Bauvorhaben unterstützen. Sollten Sie also noch weitere Fragen haben, würden wir uns freuen, Ihnen weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen zu dürfen!

Wir laden Sie also ein, einfach das untenstehende Kontaktformular auszufüllen und uns Ihre Fragen (jeglicher Art) zu stellen. Zeitnah wird sich Ihr persönlicher Berater bei Ihnen melden und Sie nach bestem Wissen und Gewissen beraten. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

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