Ihr Ratgeber zum Thema:

Alois Kollmann,
Verkaufsleiter REKORD Fenster Baden bei Wien

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Darauf sollten Sie achten:

Die optimalen Fenstergrößen

Die Auswahl der richtigen Fenstergröße ist in der Planung besonders wichtig. Sie bestimmt, wie viel Licht in einen Raum fällt und wirkt sich auf die Helligkeit und das Raumklima aus. Doch welche Größen sind überhaupt möglich? Wie groß oder klein darf ein Fenster maximal sein und welche Vorgaben müssen beachtet werden? Welches Fenster eignet sich für welchen Raum?

Je nachdem, wie Sie einen Raum nützen möchten, sollten Sie die Größe der Fenster wählen. Um Kostenfallen zu vermeiden, gibt es bereits in der Planungsphase einiges hinsichtlich der Fenstergrößen zu beachten.

Welche Fenstergrößen sind möglich?

Normen für Fenstergrößen gibt es prinzipiell nicht, jedes Fenster wird nach Maß gefertigt. Trotzdem gibt es Mindestmaße, die Sie bei der Planung beachten sollten. Bei einteiligen Fenstern liegt das Minimum bei rund 500 mm Länge mal Breite. Zweiflügelige Fenster sollten mindestens rund 1000 mal 1000 mm groß sein. Theoretisch könnten kleinere Fenster produziert werden. Aufgrund der kleinen Glasflächen ist es jedoch nicht sinnvoll, diese Maße zu unterschreiten. Kleinere Fenster lassen sehr wenig Tageslicht in das Zimmer und gewähren kaum noch Ausblick nach draußen.

Bedenken Sie bei der Planung der Fenster, wie Sie diese später öffnen wollen. Dabei spielt das Verhältnis von Höhe und Breite eine Rolle. Bei breiten Fenstern wird mehr mechanische Kraft benötigt, um diese zu öffnen. Das kann sich negativ auf die Lebensdauer des Mechanismus auswirken. Generell gilt die Faustregel, dass ein Fenster maximal eineinhalb mal so breit wie hoch sein sollte. Sollten Ihre Vorstellungen von dieser Norm abweichen, ist ein Fenster mit Kipp-Mechanismus eine gute Lösung, um eine lange Lebensdauer zu gewährleisten.

Vorteile verschiedener Fenstergrößen

Die wichtigste Funktion eines Fensters liegt darin, einen Raum mit natürlichem Licht zu versorgen. Doch ein Fenster sorgt nicht bloß dafür, dass Licht ins Haus fällt. Es schützt vor Hitze & Kälte, vor Wind & Wetter sowie vor Einbrüchen und spielt eine wesentliche Rolle bei der Isolierung. Je nachdem wie groß ein Fenster ist, bringt es unterschiedliche Vorteile mit sich:

Große Fenster…

  • lassen einen Raum hell und freundlich wirken.

  • erleichtern das richtige Lüften eines Raumes.

  • ermöglichen eine schöne Aussicht.

  • wirken modern.

Kleine Fenster…

  • helfen, unangenehme Wärmeentwicklung im Sommer zu vermeiden.

  • helfen, den Wärmeverlust zu verringern.

  • haben geringere statische Anforderungen an den Baukörper. Je kleiner die Aussparungen in der Mauer sind, desto weniger Gewicht lastet auf dem Fenstersturz.

  • können einfacher transportiert und montiert werden.

Für jedes Fenster gilt es zu entscheiden, welche Vorteile es erfüllen soll und worauf verzichtet werden kann.

Die optimalen Fenster für jeden Raum

Die richtige Fenstergröße hängt sehr stark davon ab, für welchen Raum das Fenster gedacht ist.

In Wohnräumen, wie beispielsweise dem Wohnzimmer, eignen sich große Fenster. Durch das viele Licht fühlt man sich in den Räumen wohl. Im Sommer bedeutet das jedoch Hitze. Entscheiden Sie sich für große Glasflächen, ist es ratsam, den richtigen Sonnenschutz bei der Planung zu bedenken. Ein Raffstore (Außenjalousie) eignet sich in Wohnräumen hervorragend, um das Licht gezielt zu lenken.

Setzen Sie in Schlafräumen eher auf kleinere Fenster. Sie bieten den Vorteil, dass Schlafzimmer ohne großflächigen Sonnenschutz dunkel bleiben und sich nicht aufheizen. Um, vor allem vor dem Schlafengehen, ausreichend lüften zu können, sollten die Fenster keinesfalls zu klein ausfallen. Mit Rollläden können Sie das Schlafzimmer komplett verdunkeln.

Wenn Ihr Haus in der Nähe einer viel befahrenen Straße liegt, empfehlen sich Schallschutzfenster. Das macht jedoch nur in Kombination mit einer Lüftungsanlage Sinn. Das Öffnen der Fenster würde dem Glas seinen Mehrwert nehmen.

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In der Küche ist vor allem gleichmäßiges Licht wichtig. Sie wird den ganzen Tag über verwendet und sollte dementsprechend hell sein. Dafür eignen sich breite Fenster. Zu große Glasflächen sollten Sie vermeiden, da diese erhöhte Wärmebelastung bedeuten. Bei der Fensterplanung in Küchen muss die Höhe der Arbeitsflächen berücksichtigt werden. Fenster können meist erst ab einer Höhe von rund 90 Zentimeter angebracht werden. Um zusätzlich Licht in der Küche zu haben, empfiehlt sich eine Terrassentüre in den Garten.

Eine besondere Rolle nehmen Kinderzimmer ein. Sie sind gleichzeitig Schlafraum, Spielzimmer und Lernumgebung. Zum einen ist Tageslicht enorm wichtig für die Entwicklung der Kinder, vor allem beim Lernen. Eine Studie zeigt, dass Kinder, die in Räumen mit größeren Fenstern lernen, besser bei Mathematik- und Logiktests abschneiden. Zum anderen wird das Kinderzimmer für Erholung und Schlaf genutzt. Es muss entsprechend verdunkelt werden können. Deswegen empfiehlt es sich, auf größere Fenster oder Terrassentüren mit viel Lichteinfall zu setzen. Ausgestattet mit Rollläden kann das Zimmer so abgedunkelt werden, dass die Kinder gut schlafen können.

Fenster nach Himmelsrichtung planen

Kompass - Himmelsrichtung Haus planen Süden

Die Sonneneinstrahlung ist im Süden am stärksten. Planen Sie dort große Fenster, um im Winter Heizkosten zu sparen. Dank des Tageslichts heizen sich vor allem die Wände über den Tag auf und speichern die Wärme bis in die Nacht hinein. Bedenken Sie den Sonnenschutz bereits in der Planung, um im Sommer Hitze zu vermeiden. Außen angebrachte Raffstores (Außenjalousien) und Rollläden bieten einen guten Schutz gegen ungewollte Sonneneinstrahlung.

Ähnliches gilt für Fenster im Osten und im Westen. Setzen Sie auch hier auf große Fenster, um das einfallende Sonnenlicht zu nützen. Aus dem Norden fällt eher wenig Sonnenlicht ins Haus. Planen Sie nördlich kleine Fenster, um Energie zu sparen. Auf diese Weise reduzieren Sie den Wärmeverlust und senken die Heizkosten.

Transport- und Montagekosten beachten

Je größer ein Fenster ist, desto höher sind die Kosten für die Lieferung und Montage. Bei großen Glasflächen wiegen einzelne Elemente oftmals mehrere hundert Kilogramm. Es werden spezielle Maschinen und Werkzeuge benötigt, um die Fenster einzubauen. Dadurch kann es zu unvorhergesehenen Kosten kommen. Lassen Sie sich von Ihrem Fensterexperten beraten und den Aufwand für die Montage schätzen.

Fenster beeinflussen wie Ihr Haus aussieht

Die Optik eines Hauses wird sehr stark von den Fenstern geprägt. Mit der Auswahl der Fenster gestalten Sie das Erscheinungsbild Ihres Zuhauses. Ein Tipp dazu: Planen Sie auf einer Hausseite nicht zu viele unterschiedliche Fenstergrößen. Dadurch vermeiden Sie eine sogenannte „unruhige Fassade“.

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Die richtige Fenstergröße finden

Um sich bei jedem einzelnen Fenster für die richtige Größe zu entscheiden, benötigt es an Erfahrung und Fachwissen. Besprechen Sie Ihre Ideen und Wünsche am besten mit dem Berater Ihres Vertrauens. Sollten Sie eine Sanierung planen, ist es von Vorteil, bereits vor dem Gespräch die derzeitigen Maße der Fenster zu kennen.

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